Kurzinfo

 

UNSERE MISSION

Die WHO zählt Gewalt gegen Frauen zu den schwersten Menschenrechtsverbrechen weltweit.

 

In Deutschland hat etwa jede 7. Frau sexuellen Missbrauch in der Kindheit erlebt. 25% aller Frauen erleiden im Laufe ihres Lebens Gewalt in der Partnerschaft. Über wiederholte Beleidigungen, Herabwürdigungen, Drohungen oder auffälliges Kontrollverhalten eines (Ex-) Partners kann fast jede 2. Frau berichten. 13% aller Frauen haben in ihrem Erwachsenenleben sexuelle Übergriffe erlebt, ob durch den Partner, Männer aus dem Bekanntenkreis oder Fremde.

 

Gewalt macht krank: Hierzu zählen körperliche Folgen wie Verletzungen, Prellungen, Schürfwunden, Knochenbrüche, Fehlgeburten.

 

Viele Frauen leiden unter psychischen Folgen oder psychosomatischen Symptomen die die Betroffenen akut oder dauerhaft begleiten. Hierzu zählen chronische Schmerzsymptome, Schlafstörungen, Ängste, Depressionen, Magen-Darm-Störungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, um nur einige zu nennen.

 

Ebenfalls treten als Bewältigungsstrategien gesundheitsgefährdende Verhaltensänderungen auf, wie Drogensucht, exzessiver Nikotin- oder Alkoholkonsum oder selbstverletzendes Verhalten, welches vom Umfeld ungerechter Weise als Ursache einer schwierigen Lebenssituation wahrgenommen wird, statt als Folge eines Daseins als Opfer von Gewalt.

 

Immer wieder ist der Tod eines Opfers als schwerwiegendste Folge zu beklagen.

 

Nachvollziehbarer Weise schöpfen wir unsere Motivation daraus, betroffenen Frauen jegliche Hilfe anzubieten um aus diesen prekären Umständen befreit zu werden. Aber auch die Vermittlung an unsere hilfreichen Partner und Partnerinnen wie Polizei, Medizin und psychotherapeutischer Versorgung sowie die gewalt- und traumasensible Qualifikation für diese Partnerinnen und Partnern ist ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit.

 

Neben der konkreten Unterstützung rufen wir mit Hilfe von Bund und Ländern immer wieder Forschungsprogramme und Aufklärungskampagnen ins Leben.

 

Seit mehr als 25 Jahren sind wir nun aktiv und kennen alle Aspekte der Gewalt - angefangen mit der Verleugnung von Gesellschaft und Politik in den 70er Jahren bis hin zu neuen digitalen Bedrohungslagen.

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